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Generationenwohnen – Gemeinsam stark

In unserem vorletzten Blogbeitrag haben wir Ihnen bereits verschiedene Wohnformen im Alter vorgestellt, welche Senioren ein möglichst selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Auf das generationenübergreifende Miteinander möchten wir nochmal besonders detailliert eingehen und Ihnen in diesem Blogbeitrag alle Aspekte vom Generationenwohnen näherbringen. Wir zeigen Ihnen Vorteile wie auch Herausforderungen auf und stellen das Mehrgenerationenwohnen als Alternative zu einem familiären Generationenwohnen vor.

Generationenwohnen als Bereicherung für Jung und Alt

Ein Wohnkonzept, welches Jung und Alt zusammenschweißt – das Generationenwohnen. Das verfolgte Prinzip: eine gegenseitige Unterstützung. Im Grunde ist diese Wohnform nichts Neues und war früher weit verbreitet. Von Großeltern bis hin zu den Enkeln, Familienmitglieder wohnten auch im hohen Alter noch ganz selbstverständlich in gewohnter Umgebung beisammen. Heute gibt es weitaus mehr Möglichkeiten an Wohnformen, insbesondere in finanzieller Hinsicht. Auch hat sich eine oftmals notwendige berufliche Mobilität etabliert. Beruf, Studienplatz und Ausbildungsstelle verlegen ein Zuhause schnell an einen neuen Ort und können so das Generationenwohnen erschweren. Dabei bringt ein generationsübergreifendes Wohnen einige wertvolle Vorzüge mit sich.

Die Vorteile vom Generationenwohnen: 

  • Das häusliche Umfeld: Senioren können länger in der gewohnten, häuslichen Umgebung bleiben. Bonus: Dabei wird automatisch ein Stück weit mehr Unabhängigkeit bewahrt. 
  • Gemeinsame Freizeitaktivitäten sind stets möglich und durch spontane Absprachen leicht und stressfrei zu organisieren.
  • Die Altenpflege: Das Mehrgenerationenwohnen ermöglicht eine effiziente Organisation der Elternpflege.
  • Die Kostenersparnis: Eine Unterbringung in einer Pflegeeinrichtung kann deutlich mehr kosten, als das Generationenwohnen. Hierbei ist zumeist kein Umzug notwendig, sondern eventuell nur kleine Umbaumaßnahmen.
  • Hand in Hand: Ein generationsübergreifender Austausch an Sichtweisen und Ratschlägen kann stattfinden.
  • Entlastung: Berufstätige Eltern können so von der Kinderbetreuung entlastet werden. Ein weiterer wertvoller Vorteil: Die Enkel können direkt mehr Zeit mit Oma und / oder Opa genießen. 

Welche Herausforderungen bringt das Generationenwohnen mit sich?

Bedeutende Entscheidungen können natürlich auch Nachteile mit sich bringen. Damit Sie die Kehrseite der Medaille auch im Blick haben, haben wir Ihnen hier die Herausforderungen vom Generationenwohnen zusammengefasst. 

Die Nachteile vom Generationenwohnen: 

  • Die räumliche Nähe begünstigt leicht Konflikte. Dadurch kann unter Umständen nur bedingt echte Ruhe genossen werden.
  • Das Hinauszögern notwendiger, ambulanter Pflege und die Verzögerung der Inanspruchnahme professioneller Hilfe.
  • Extrem hilfsbereite Menschen, welche es allen versuchen recht zu machen, stellen ihre eigenen Bedürfnisse nach hinten und vernachlässigen diese vielleicht komplett.

Generationenwohnen – welche Alternativen gibt es?

Die Begrifflichkeiten Generationenwohnen, Mehrgenerationenwohnen und Mehrgenerationenhaus werden im alltäglichen Sprachgebrauch oftmals synonym verwendet. Wenn das Zusammenleben mit der eigenen Familie aus verschiedensten Gründen nicht funktioniert oder erst gar nicht infrage kommt, gibt es dazu jedoch auch Alternativen, abseits eigener familiärer Bindungen. So kann ein Seniorenwohnprojekt die optimale Lösung darstellen und ebenso gemeinschaftlich Jung und Alt weiterhelfen.

Was steckt hinter dem Konzept Mehrgenerationenwohnen?

  • Im Zuge eines Seniorenwohnprojektes fördert das Mehrgenerationenwohnen das generationenübergreifende Miteinander außerhalb von familiären Beziehungen.
  • Hier steht das harmonische Zusammenleben im Vordergrund, um den Alltag von Senioren erleichtern und der Vereinsamung mit einem Miteinander entgegenwirken zu können. 
  • Um dieses Wohnprojekt zu realisieren, werden meist Privathäuser mit verschiedenen, separaten Wohnungen verwendet. Diese sind altersgerecht optimiert, barrierefrei und werden mit Hilfe von städtischen Mitteln gefördert. 

Was ist ein Mehrgenerationenhaus?

  • Mehrgenerationenhäuser sind vielmehr Orte der Begegnung. Sie dienen als offener Treffpunkt für Menschen jeden Alters und unterstützen so das nachbarschaftliche Miteinander.
  • Unabhängig von Alter oder Herkunft ist jeder willkommen und zum Austausch und zu gemeinsamen Aktivitäten aufgerufen. So werden beispielsweise Literatur- und Sprachkurse, Hausaufgabenbetreuung, breitgefächerte Unterstützungsangebote und Tauschbörsen angeboten. 
  • Zu verdanken sind diese Anlaufstellen freiwillig engagierten Mitmenschen. Dabei gibt es auch enge Abstimmungen mit der jeweiligen Kommune. 

Wie kann Generationenwohnen optimal funktionieren?

Ganz gleich, ob Sie sich für ein familiäres Generationenwohnen entscheiden oder für das Mehrgenerationenwohnen innerhalb eines Seniorenwohnprojektes. Es gibt einige Aspekte, die beachtet werden können, damit sich auch alle Beteiligten wohlfühlen. 

  • Die Kommunikation vorab: 

Damit das Mehrgenerationenwohnen auch gelingt, muss zunächst sichergestellt werden, ob diese gesellige Art des Zusammenlebens auch zu jedem passt. Denn im Fokus des gemeinsamen Miteinanders stehen Begegnung und Austausch. Beteiligte Bewohner müssen also Gemeinschaft wollen, damit sich alle rundum wohlfühlen können. 

  • Das Wohnobjekt:

Auch das Wohnobjekt an sich sollte viel Beachtung erhalten. Individuelle Wohneinheiten und ein Gemeinschaftsraum oder gemeinschaftlich genutztes Wohnzimmer bilden eine schöne Möglichkeit, um sowohl die Privatsphäre als auch das gemeinschaftliche Leben gewährleisten zu können. Die Aufteilung der Räumlichkeiten sollte dabei natürlich für alle möglichst gerecht sein.

Essentielle Fragen für dieses Wohnprojekt auf einem Blick: 

  • Wie groß ist die Wohnanlage?
  • Über welche Raumaufteilung verfügt das Objekt?
  • Wo befindet sich die Wohnanlage?
  • Wird auf meine Bedürfnisse eingegangen?
  • Die Finanzierung: 

An nächster Stelle steht natürlich noch die Finanzierung. Um im Vorfeld mögliche Konflikte zu vermeiden, sollte sich darüber vorab jede Partei Gedanken machen, damit im nächsten Zug gemeinsam klare Entscheidungen getroffen werden können. Denn beim Generationenwohnen dürfen Trennungen oder Todesfälle leider auch nicht außer Acht gelassen werden. Es sollte vorab also klar festgelegt werden, wer als Besitzer der Wohnanlage fungiert und wer für welche Aufgabe verantwortlich ist. 

Begleitende Unterstützung mit Rat und Tat von Prima Aktiv

Ganz gleich, ob Sie sich für das Generationenwohnen entscheiden oder eine andere Variante eines möglichst selbstbestimmten Lebens wählen. Wir liefern Ihnen die passenden Helfer in Form unserer vielfältigen Produkte. Dazu bieten wir Ihnen einen umfangreichen Service, um unseren Teil zu Ihrem Wohlbefinden beitragen zu können. Entdecken Sie unsere Bad-Produkte, um Ihr Zuhause auch beim Generationenwohnen optimal aufzurüsten oder profitieren Sie von unseren Elektromobilen für einen erleichterten Alltag. Die Seniorenprodukte von Prima Aktiv sind ideale Alltagshilfen – für mehr Selbständigkeit, Mobilität und Flexibilität im Alter.

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